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Helfen Sie uns helfen, damit Kinder wieder lachen können

 

 

Aller Anfang ist schwer...

Wie schwer, das sollten wir in einem fernen Land, einem der ärmsten der Welt, weitab von allem, was wir bisher kannten, mit Haut und Haaren selbst durchleben.

Hilfe ist etwas Selbstverständliches, so sollte es sein, das haben wir gelernt, das wissen wir. Ob und wie sich aus der Bereitschaft aber etwas ergibt, was helfen in aller Konsequenz bedeutet, ist eine andere Sache.

Denn spontanes Mitgefühl ist einfach.

Alles andere nicht.

Und damit fing alles bei uns an…eines schönen Tages im Mai 1999…

Es war einmal ein fremdes Land, ein Königreich, fernab von unserer Kultur und unserem Denken, das sich Nepal nennt.

In diesem Land gibt es viel zu bewundern und zu bestaunen, viele Eindrücke setzen sich täglich aufs Neue fest. Fremde Düfte, prächtige Farben und Gewänder, prachtvolle Berge und herrliche Landschaften. Doch leider gibt es auch das Elend und die grosse unübersehbare Not. Irgendwann dann personifiziert sich dieses Elend, dieses immense Leiden.

Irgendwann möchte man etwas dagegen unternehmen.

Aber was bloss?

Und plötzlich, bei näherer Beschäftigung bekommt das Elend sogar Namen.

In unserem Fall: Ashisk (7), Ashok (5), Abinash (1,5).

Es sind drei kleine Jungen, die wir auf der meist besuchten Strasse Kathmandus fanden. Hunderte von Fahrzeugen, hunderte von Menschen kamen den ganzen Tag über an den Kindern vorbei. Von früh morgens bis spät abends lagen die drei auf dem Betonboden in der glühenden Hitze, die kleinen Köpfe mit offenen Geschwüren von Fliegen übersät. Grosse traurige Augen in erstarrten Gesichtern ohne jeden Glanz eines Lächelns flehten um Hilfe. Um einen Schluck Wasser, eine Handvoll Reis.

Die Jungen fielen uns gleich auf, obwohl sie auf dieser Einkaufsmeile nicht die einzigen Strassenkinder waren. Auf Schritt und Tritt wurden wir von kleinen Kindern mit noch Kleineren auf dem Rücken angesprochen und um eine milde Gabe gebeten. Nur diese kleinen Jungen taten nichts dergleichen. Apathisch lagen sie fast nackt, nur mit einem kleinen Hemdchen bekleidet, einfach nur da. Völlig unterernährt, in ihrer Entwicklung zurückgeblieben, hätte man nie ihr richtiges Alter erahnen können.

Zunächst beschränkte sich unsere Hilfe nur auf die notdürftigste Versorgung. Wir brachten ihnen Wasser und zu essen. Seitdem gingen sie uns nicht mehr aus dem Kopf. Täglich besuchten wir sie. Jeden Tag aufs Neue dieses Leiden und diese Angst in den kleinen Gesichtern. Unsere Herzen waren schwer.

First Bath Ashok
First Bath Abinash
Ear Cleaning
First Tooth Brushing Abinash
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